Wandergedanken

1 Jahr Rambling Rocks!!!

Von
am
Mai 14, 2018

“Kummer sei lahm!
Sorge sei blind!
Es lebe das Geburtstagskind!”
– Theodor Fontane (1819 – 1898), Schriftsteller, Journalist, ErzĂ€hler und Theaterkritiker

Gestern war es soweit: mein Blog hatte Geburtstag. 1 Jahr Rambling Rocks.

Waaas? Ein Jahr ist bereits um?

Unglaublich. Wow.

Wie die Zeit doch vergeht.

Zeit fĂŒr einen RĂŒckblick von 365 Tagen Bloggen

Das erste Jahr!

Ich habe bereits in meinem Beitrag “Ein 1/2 Jahr „Rambling Rocks“ – Mein erstes ResĂŒmee als Blogger” einiges ĂŒber meine Erfahrungen als Bloggerin in den ersten 6 Monaten geschrieben.

Hier nochmal zur Wiederholung meine vier bisherigen Erkenntnisse (ehemals “Learnings”). Wer nĂ€heres dazu erfahren möchte, sollte meinen Beitrag dazu lesen:

  1. Bloggen ist Arbeit, die aber Spaß macht!
  2. Hinfallen. Aufstehen. Weitermachen.
  3. Beim Bloggen braucht einiges Zeit – auch der eigene Stil.
  4. Sei du selbst – keine Kopie

An diesen Erkenntnissen hat sich in den letzten 6 Monaten nichts geÀndert. Es kamen sogar ein paar neue Erkenntnisse hinzu.

Erkenntnis Nr. 1: Papier und ich – ein schwieriges VerhĂ€ltnis

Wie sich auch das Leben in seiner FĂŒlle an Formen verĂ€ndert, Ă€ndert sich auch mein Blog. Vor 6 Monaten war ich noch begeisterte Nutzerin des Buch „Create“ von Meera Kothand. Allerdings mit der Zeit habe ich dann festgestellt, das ich es doch nicht so nutze, wie ich es geplant habe.

Das Buch ist etwas grĂ¶ĂŸer als DIN-A-4 groß und daher eher unhandlich. Diese Unhandlichkeit hat dazu gefĂŒhrt, das es ich das Buch nicht gerne in die Hand nehme und es daher “benutze”. Das Buch Create nutze ich mittlerweile nur fĂŒr das Erfassen von statistischen Daten.

Da ist mein Bullet-Journal schon praktischer. Doch auch hier bemerkte ich immer mehr, wie sehr ich doch mehr und mehr meine Ideen, EntwĂŒrfe von BlogbeitrĂ€gen und Listen digital erfasse. Hierzu nutze ich nach wie vor die Software Evernote. Es hat mich mich bisher nicht enttĂ€uscht. Und ich nutze es nahezu tĂ€glich.

Einzige Ausnahme ist es, das ich beim Schreiben von Blogartikeln oder bei Recherchearbeit einige BlĂ€tter “Schmierpapier” neben meinen Laptop liegen habe, wo ich ganz schnell meine Gedanken und Ideen aufschreiben kann. Diese ĂŒbertrage ich spĂ€ter in Evernote.

Hm, es kann passieren, das ich das Bullet-Journal irgendwann auch aufgebe und vollkommen auf Evernote und damit zur digitalen Notizenerfassung umsteige. Mal sehen, wie sich das noch so entwickelt.

Erkenntnis Nr. 2: Der Blog muß zu mir passen – nicht umgekehrt

VerĂ€nderungen gehören im Leben dazu. Auch bei meinem Blog – der ein Teil meines Lebens geworden ist.

Am Aufbau der Artikel habe ich einiges VerÀnderung. Ein paar Farben angepasst und ein paar Fotos geÀndert.

Bei meinem Blog-Symbol habe ich bereits auch einige Ideen, wie man es verĂ€ndern könnte. Die Zeit fĂŒr die Umsetzung fehlt allerdings noch. Man darf gespannt sein.

Erkenntnis Nr. 3: Du bist nicht allein! – Juhuu!

Ich habe doch Anfang des Jahres einen anderen Reiseblogger kennengelernt und dieser “Offline-Austausch” fand ich sehr sehr schön. Kein Internet kann einen so direkten Kontakt mit Gleichgesinnten ersetzen.

Bitte in Zukunft mehr davon!

Reise-, Natur- oder Geologie-Blogger. Kommt von nah und fern! Ich beiße nicht!

Erkenntnis Nr. 4: Tweeet! Tweeet! – Jetzt habe ich einen Vogel

Twitter hat sich fĂŒr mich als DIE Informatiosnquelle entwickelt. Kurz und knackige Infos. Mehr möchte ich nicht. Werbung? Keine, die mich wirklich stört. Auf anderen Netzwerken fĂŒhle ich mich weitaus weniger wohl und daher nutze ich diese kaum noch.

Dazu kommt, das einfach tolle und inspirierende Wander- und Naturblogger hinter ihren Kurznachrichten (sog. Tweets) stehen. Hier kommt man leicht ins GesprĂ€ch. Und ja – man neckt sich auch mal. Aber alles auf einer Basis, die man schon freundschaflich nennen kann. Beleidigungen oder ernste Streitereien habe ich bisher nicht feststellen können. Im Gegenteil, man hilft sich sogar gegenseitig. Dieses Miteinander vermisse ich bei anderen sozialen Netzwerken.

Durch diese Erkenntnis und Beobachtungen bin ich selbst auf Twitter recht aktiv geworden. Ich poste viele Bilder meiner aktuellen Wandertouren oder hinterlasse einen Tweet ĂŒber besondere Tage z.B. #TagdesWanderns, #TagdesBaums u.Ă€.

Wer also bei mir auf dem Laufenden bleiben möchte, sollte zu Twitter gehen.

Erkenntnis Nr. 5: Die DSGVO – Keine Panik!?

Am 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutzgrundverodnung (kurz: DSGVO) in Kraft. Eigentlich schon seit 2 Jahren bekannt, doch erst in den letzten Monaten hat man sich mehr mit dem Thema beschÀftigt.

Auch ich habe mich durch etliche Foren, BlogbeitrĂ€gen und Artikeln gelesen um zu erfahren, welche Plugins und Programme fĂŒr meinen Blog am Besten DSGVO-konform sind. Gar nicht so einfach, aber ich mache mich dennoch nicht damit verrĂŒckt, wie es doch bei einigen Bloggern und Webseitenbetreiber den Anschein hat.

Noch ist etwas Zeit den Blog an die DSGVO anzupassen. Ein paar VerĂ€nderungen am Blog werden sicherlich nicht vermeidbar sein. Sie sollen aber das Lese- und StöbervergnĂŒgen in meinem Blog nicht mildern. Ich versuche mir da besonders MĂŒhe zu geben.

Mein PlĂ€ne fĂŒr 2018

Das Jahr ist zwar fast zu HĂ€lfte um, aber dennoch hat es fĂŒr mich “Wandertechnisch” erst angefangen.

Meine Wander-PlĂ€ne fĂŒr 2018 haben sich seit den ersten 6 Monaten nicht großartig geĂ€ndert. Es sind ein paar Wandertour-Ideen hinzugekommen.

  • Idar-Oberstein (kann ich mittlerweile abhaken)
  • DĂ€nemark statt Vogtland. Leider beide an Termine gebunden und dazu noch am gleichen Wochenende. So entschied ich mich fĂŒr DĂ€nemark.
  • Altmark
  • Fahrradtour im Gebiet der Lewitz

und sonstige PlÀne

  • zum 1. Geburtstag habe ich die HWN-Challenge nicht geschafft, aber das war auch nicht das eigentliche Ziel. Die Deadline ist der 28. Juni und die ist machbar.
  • 50 Artikel bis Jahresende
  • “leere” Kategorien meines ‘Blogs fĂŒllen – Bisher irgendwie nicht geschafft. Mist. Ich bin aber dran.

Ein wenig Statistik

Wegen der DGVSO muss ich umso mehr aufpassen, welche Plugins ich zum Erfassen von Daten verwende. Ich verwende noch zum Erfassen von Daten das Plugin “Jetpack”. Das wird sich aber auch demnĂ€chst Ă€ndern, weil dieses Plugin nicht ganz DGVSO-konform ist.

Hier nun ein paar Zahlen, die man ohne Probleme aber sammeln darf (da keine IP, Namen oder Àhnliches genannt wird:

  • Facebook: 23 “GefĂ€llt mir”-Angaben
  • Twitter: 105 Follower
  • BeitrĂ€ge: 38 (inklusiver dieser Artikel)
  • Kommentare von Blog-Besuchern: 6
  • Besucher insgesamt: 1523

Ich kann an sich zufrieden sein. Mehr geht natĂŒrlich immer.

DafĂŒr, dass der Blog letztendlich nur ein Hobby-Projekt ist und ich wirklich in sehr unregelmĂ€ssigen AbstĂ€nden BeitrĂ€ge veröffentliche, gewinnt er doch langsam Zuwachs. Dem habe ich auch wohl Twitter zu verdanken, da dort der Informationsaustausch – meiner Meinung nach – effektiver und schneller geht als im Vergleich zu anderen Plattformen.

Mein Fazit als Blogger

Bloggen ist immer noch Arbeit (lach!) – aber es macht immer noch Spaß.

Ideen fĂŒr Artikel sind reichlich vorhanden, nur fehlt mir oft die Zeit dazu, den Artikel zu schreiben, da ich ja im Vollzeit arbeite und die Wandertouren und das schreiben der Artikel hĂ€ufig auf das Wochenende verlegen muß.

Es mangelt auch nicht an Ideen und Inspiration. Eine lange Liste an Artikelideen ist in den letzten 365 Tage und darĂŒber hinaus entstanden. Diese muß ich “nur” auf das (digitale) Papier bringen.

Dank dem Kurznachrichtendienst Twitter habe ich andere Blogger aus dem Natur, Wander und Geowissenschaftlichen Bereich kennengelernt. Vielleicht lernen ich sogar den einen oder anderen mal offline kennen.

Bloggen hat letztendlich mein Leben verÀndert und Àndert es immer noch. Es gehört zu meinem Alltag dazu.

Das bedeutet nicht, das ich jeden Tag ein Artikel schreibe. Aber Bloggen ist mehr als nur etwas schreiben und veröffentlichen. Nach einem Jahr Blogger-Erfahrung ist mir das klar.

Wann immer es möglich ist, arbeite ich daran, meinen Blog noch besser zu machen. In meinen Augen und auch in (hoffentlich) deinen Augen als Leser.

Doch der eigentliche Grund warum es diesen Blog gibt, darf nicht vergessen werden. Letztendlich möchte ich nur mit meinem Blog einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Natur in seiner vielfĂ€ltigen Form mehr zu (be)achten und auch zu schĂŒtzen; denn wie sagte einst Peter von Tresckow:

„Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur!“

STICHWORTE
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2 Kommentare
  1. Andreas

    Mai 14, 2018

    Happy Birthday, Rambling Rocks, und auf weitere muntere, wortakriobatisch, gesund und muntere, Lebensjahre mit viel KreativitÀrt und Inspiration..*hoch die Tassen, skol*

    • Zoe

      Mai 15, 2018

      Lieber Andreas, vielen lieben Dank fĂŒr deine GlĂŒckwĂŒnsche. *Tassen hochheb* Skol!

Comments are closed.

Zoe
Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Hallo, ich bin die Zoe und liebe es in der Natur zu sein. Wandern ermöglicht mir die Schönheit der Natur in ihrer vielfÀltigen Form zu erfahren. Was ich dann so auf meinen Wanderntouren entdecke schreibe ich hier auf dem Blog. Neugierig? Na, dann komm doch mit. Natur beisst nicht!