Umwelt-/Naturschutz

(M)ein ökologischer Fußabdruck 2019 (#Weltbodentag)

Von
am
5. Dezember 2019

“Mutter Erde käme gut ohne den Menschen aus;
doch der Mensch nicht ohne Mutter Erde.”
– Martina Pfannenschmidt (*1957)

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende. Ich beginne so langsam das Jahr 2019 zu reflektieren als auch bereits für das kommende Jahre erste Pläne zu schmieden und Wandertouren zu planen.

Neben zukünftigen Wandertouren und vielen Naturthemen über die ich schreiben möchte, beschäftige ich mich auch damit, was ich als einzelne Person für die Natur und Umwelt machen kann – nicht nur als Wanderer, sondern allgemein als Mensch. Nachhaltig leben ist bei mir ein wichtiges Thema.

Passend zum heutigen internationalen Aktionstag “Weltbodentag”, kam bei mir der Gedanke auf, wie viel ich eigentlich an der Ressource “Boden” nutze. Ist es zuviel? Oder ist es genau richtig? Oder liege ich sogar unter dem Durchschnitt? Das werde ich nun herausfinden. Es ist Zeit, mich mal einem Test zu unterziehen um zu sehen, wo ich stehe.

Und ich veröffentliche diese Ergebnisse. Um zu zeigen, das auch nicht perfekt bin. Keiner ist es. Aber dank des Ergebnisses, weiß man wo man steht und so kann man an dieser Basis im nächsten Jahr arbeiten. Warum soll das Jahr 2020 nicht das Jahr der (positiven) Veränderung sein?! Eine Veränderung für einen selbst und auch eine positive Veränderung für den Planeten.

Also, jetzt wird es Zeit, mich “nackig” zu machen. Nein, nicht im Sinne von Kleidung ausziehen, sondern mich einem Test zu unterziehen und jedes von mir eingebene Ergebnis hier zu veröffentlichen. Ich unterziehe mich einem Test, der die Fläche auf der Erde (im weitesten Sinne als “Böden”) berechnet, die notwendig ist, um meinen derzeitigen Lebensstil und Lebensstandard dauerhaft zu ermöglichen.

Welchen Test meine ich wohl?

Darf ich vorstellen: Der Ökologische Fußabdruck.

Der Ökologische Fußabdruck

Der Rechner mit dem Namen “Ökologische Fußabdruck” zählt alle Ressourcen auf, die für den Alltag benötigt werden als auch die Größe an Fläche, die benötigt wird, um die Energie und Rohstoffe dafür zur Verfügung zu stellen.

Der eigene Flächenverbrauch wird anschließend auf alle Menschen hochgerechnet und mit den auf der Erde real verfügbaren Flächen verglichen. Das Ergebnis wird dann mit der Maßeinheit “gha” (Globalen Hektar”) bezeichnet. Somit stellt der Fußabdruck nicht nur die Menge der eigenen CO2-Bilanz dar, sondern zeigt auch, wie hoch der eigene Flächenbedarf ist.

Der erste Test

Im Internet gibt es einige Rechner, wie man seinen Ökologischen Fußabdruck errechnet. Ich habe mich direkt für zwei Rechner statt nur einem Rechner – entschieden um sie auch miteinander zu vergleichen zu können. Und zwar bietet hier “Brot für die Welt” und der WWF (World Wildlife Fund) jeweils einen Ökologischen Fußabdruck-Rechner an.

Der Rechner von Brot für die Welt” war bei meiner Recherche der erste Rechner, der mir als Ergebnis genannt wurde. Dieser Rechner erstellt aus vier Teilbereichen “Essen”, “Wohnen”, “Konsum” und “Mobilität” mit jeweils einem Zwischenergebnis des geweiligen Teilbereiches. Hier werden die Ergebnisse in Form von stilisierten Fußabdrücken dargestellt. Das höchste Ergebnis (und damit das schlechsteste Ergebnis) sind 6 ausgefüllte “Fußabdrücke”. Insgesamt werden mir hier 13 Fragen gestellt, auf die ich natürlich ehrlich antworten sollte.

Am Ende des Testes erscheint dann ein persönlicher, ökologischer Fußabdruck in globalen Hektar (gha) und seine Bewertung. Hier erhält man auch Tipps, wie man seinen eigenen ökologishcen Fußabdruck verkleinern kannst.

Nun, ich öffne den Link für den Fußabdruck

Hier sind die Fragen zu den einzelnen Teilbereichen und meine persönlichen Antworten (mit Kommentar):

Teilbereich “Ernährung”

1/13 – Wie oft ist du Fleisch und Wurst? – Manchmal / ich esse zwei- bis viermal die Woche Fleisch und Wurst. Wobei ich Wurst gar nicht mehr esse, Fleisch aber schon.

2/13 – Wie oft isst du Fisch? / Häufig, Ich esse mehrmals pro Woche Fisch. Ja, ich gebe es zu – ich liebe Fisch, aber das wird sich sicherlich negativ auf meinen Fußabdruck auswirken.

3/13 Wie oft verzehrst du weitere tierische Produkte? Oft / Ich esse jeden Tag tierische Produkte.

4/13 – Wie oft kaufst du Bio-Lebensmittel? – Meistens / Ich kaufe Bio-Lebensmittel, soweit sie angeboten werden (Jupp, darauf achte ich wirklich!)

5/13 – Wie oft kaufst du saisonale Produkte aus deiner Region? Meistens / Ich bemühe mich um saisonale Produkte aus meiner Region (Die hier angebotenen Region sind Mecklenburg, Brandenburg und Niedersachsen, wobei Brandenburg nach eigener Beobachtung dominiert)

6/13 – Wirfst du Lebensmittel weg? – Kommt vor. (Ja und leider, Essen wegschmeissen ist ein Unding. Leider habe ich eine komplette Resteverwertung noch nicht perfektioniert)

Mein Zwischenergebnis “Ernährung”

Durchschnitt in Deutschland 1,4 gha // Mein Wert: 1,5 gha

Hier ist also deutlich Luft nach oben bzw. nach unten. Anteile Deines Fußabdrucks im Bereich Ernährung (4 von 6 Fussabdrücken) zeigen, das ich vor allem meine Ernährung im Bereich “Tierische Produkte” reduzieren sollte.

Teilbereich “Wohnen”

7/13 Wieviel Fläche bewohnst du? 21 – 40

8/13 Wie stark heizt du? 20 Grad

Mein Zwischenergebnis “Wohnen”

Durchschnitt in Deutschland: 1,0 gha // Eigener Durchschnitt: 1,0 gha

Ich liege im Durschnitt. Soweit so gut, aber wenn ich mir die Anteile meines Fußabdrucks im Bereich “Wohnen” anschaue, liegt “Heizung” bei 5 von 6 Fußabdrücken. Das ist zu hoch. Also in Zukunft wärmer anziehen und Heizung runter drehen.

Teilbereich “Mobilität”

9/13 Wie viele Kilometer legst Du mit folgenden Transportmitteln zurück? 100 km Bus und Bahn pro Woche (Eigentlich ist es noch viel weniger, aber das ist der kleinste Wert, den man hier eintragen kann); 0 km Auto im Jahr (Ich habe gar kein Auto); 0 km mit dem Flugzeug (die letzten Jahre bin ich nicht mehr geflogen)

Mein Zwischenergebnis “Mobilität”

Durchschnitt in Deutschland: 0,8 gha // Eigener Durchschnitt: 0,2 gha

Kein Auto zu haben und auf das Fliegen verzichten bringt wirklich etwas. Es reduziert gewaltig den eigenen “gha”!

Teilbereich “Konsum”

10/13 Wie groß ist dein persönlicher Fuhrpark? 1 Fahrrad, 0 Motorrad/Roller, 0 Auto (noch Fragen?!)

11/13  Wie aufwändig ist Deine Einrichtung? Recht bescheiden, ich kaufen selten etwas neues.

12/13 Wie viel Geld gibst Du pro Monat für weitere Konsumgüter aus? (Kleidung, Unterhaltung, Restaurant …) 50 Euro im Monat (der kleinste Wert, den man eintragen kann)

13/13 Wie viel Müll und Altpapier verursachst Du pro Woche? Müll / 1 Sack; Altpapier – wenig (Ich bastle aus Kartons Schachteln für meine Gesteinssammlung, daher fällt noch weniger Müll als wenig an)

Mein Zwischenergebnis “Konsum”

Durchschnitt in Deutschland: 0,7 gha // Eigener Durchschnitt: 0,3 gha

Kaufen, kaufen, kaufen und immer das Neueste haben? Nein, das ist nicht mein Ding. Zudem kaufe ich vieles (vor allem Bücher) gebraucht. Mein Zwischergebnis ist daher für mich jetzt keine Überraschung.

Mein Endergebnis:

Mein persönlicher ökologischer Fußabdruck beträgt 3,9 gha. Umgerechnet werden das 2,3 Erden.

So viel? Uff, ich bin überrascht.

Scrollt man beim Gesamtergebnis etwas weiter runter, erhält man – abhängig vom eigenen Ergebnis – Tipps, wie man seinen Fußabdruck verbessern kann.

Tipps für mich (Zusammenfassung)

Bei mir sollte ich auf jeden Fall sollte ich bei “Essen” noch mehr darauf achten, mal weniger Fleisch und Fisch zu konsumieren. Ich sollte mehr auf pflanzliche Alternativen achten. Auch das Wegwerfen von Lebensmitteln sollte ich möglichst vermeiden. Alles klar. Das Thema Ernährung wird in 2020 ein Thema werden.

Beim Thema “Wohnen” ist alles stimmig. “Weiter so”, wird mir gesagt. Okay, dann bleib ich dabei. Wobei ich doch ab und an mal die Heizung runterschrauben werde.

Das Ergebnis bei “Konsum” sieht ja bei mir im Vergleich zum deutschen Durchschnitt sehr gut aus.

Scrollt man weiter runter, wird noch ein Hinweis angezeigt:

[…] Den eigenen Fußabdruck verkleinern und umweltbewusstes Verhalten einüben ist also nur ein Teil des Engagements. Der andere Teil ist es, den eigenen politischen Handabdruck zu vergrößern und in der Schule, im Betrieb, in der Gemeinde und in der Politik auf einen Wandel einzuwirken.”

Wie wahr diese Worte sind. Nun, ich hoffe, das ich ich durch meinen Blog etwas zum bewussteren Umgang mit der Natur bewegen kann. Auch im privaten Bereich hat es immerhin dazu geführt, das einige Freunde und Bekannte Dinge wie Waschpulver oder Waschmittel selbst herstellen und auf plastikfreie Alternativen achten.

Und noch ein Test (weil es so schön war) – World Wildlife Fund

2,3 Erden.

Ich bin etwas schockiert.

1 Erde wäre besser und alles darunter läge wäre natürlich ideal. Aber mit dem einem Ergebnis gebe ich mich nicht zufrieden und suche nach einem weiteren Recher. Ich brauche einen Vergleichsergebnis und zwar von einem Rechner, der doch etwas mehr in die Tiefe geht. Beim WWF werde ich fündig, denn hier werden mir insgesamt 35 Fragen stellt. Das verspricht ein genaueres Ergebnis als beim ersten Test.

Ich klicke auf den Test und schon geht es los:

“Ernährung”

1/35 – Welchen Anteil hat saisonales Obst und Gemüse an Ihren Gesamteinkäufen von Obst und Gemüse? Fast all mein gekauftes Obst und Gemüse ist einheimisch-saisonal

2/35 – Wie oft trinken bzw. essen Sie Milch und Milchprodukte wie Joghurt, Käse, Butter oder Sahne? 2 Portionen am Tag

3/35 – Wie oft essen Sie Eier oder Lebensmittel, die Eier enthalten (z.B. Pfannkuchen, Desserts, Mayonnaise)? 3 – 6 Portionen

4/35 – Wie oft essen Sie Nahrungsmittel, die Fleisch oder Fisch enthalten (z.B. Spaghetti Bolognese, Brötchen mit Lachs)? 4 – 6 Mal pro Woche

5/35 Statt Frage ein Hinweis:

“Es wird der Hinweis gegeben, das es nicht empfehlenswert ist, auf Lebensmittel wie Kartoffel und Getreideprodukte, trotz ihrer hohen Klimabilanz, zu verzichten. Sie sind für eine gesunde Ernährung wichtig. Einen Klima- und Umwelteinfluss kann man allerdings bewirken, wenn man die pflanzlichen Grundnahrungsmittel konsequent in Bio-Qualität oder aus der Region kauft. Lebensmitteabfälle sollte man auch möglichst vermeiden.”

6/35 – Welchen Anteil haben Label-Produkte (Bio, MSC, Fairtrade) an Ihrem Einkauf? Ich koche fast nur mit Label-Produkten

7/35 – Wie häufig werfen Sie Lebensmittel weg, weil sie verdorben oder abgelaufen sind? Passiert mir ab und an. (Mist!!!)

“Mobilität”

8/35 – Wie viele Kilometer legen Sie jährlich privat per Auto oder Motorrad zurück (als Fahrer/-in oder als Beifahrer/-in)? Ich fahre nie Auto oder Motorrad

9/35 – Wie viele Kilometer legen Sie wöchentlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück (Eisenbahn, Bus, Straßenbahn, U-Bahn)? Anzugeben sind Reisen für Freizeit, Einkauf und Pendeln, nicht aber berufliche Reisen.80 – 240 Kilometer (So etwas zu schätzen finde ich schwer)

10/35 – Wie viele Stunden reisten Sie über die letzten fünf Jahre gesehen durchschnittlich pro Jahr für private Zwecke mit dem Flugzeug? 2 – 8 h, mein letzer Flug ist ein paar Jahre her, teils beruflich.

11/35 – Wie viele Tage verbrachten Sie in den letzten fünf Jahren durchschnittlich auf einer Kreuzfahrt?Ich war in den letzten Jahren auf keiner Kreuzfahrt (Ich war noch nie auf einer Kreuzfahrt!!!)

Thema: Raumerwärmung statt Erderhitzung

12/35 – Womit wird Ihr Zuhause im Winter hauptsächlich beheizt? – Elektroheizung,

13/35 – Welchem Standard entspricht Ihr Wohnhaus? Weiß nicht.

14/35 – Wie groß ist Ihre Wohnung/Ihr Haus (Beheizte Wohnfläche von Wohnung und Ferienwohnung ohne Garage, Keller, Dachboden)? 30 – 50 Quadratmeter

15/35 – Wie viele Personen leben in Ihrem Haushalt? 1

16/35 – Auf wie viel Grad heizen Sie Ihr Zuhause? Auf etwa 21 °C

17/35In welchem Haustyp wohnen Sie? Mehrfamilienhaus

18/35 – Sind Sie Eigentümer der Wohnung oder des Hauses, in dem Sie wohnen? – Mieter

19/35 – Wie bereiten Sie Ihr Warmwasser auf? Elektroboiler

20/35 – Welche Effizienzklasse haben Ihre Beleuchtung und Ihre großen Haushaltsgeräte (Kühl-/Gefrierschrank, Waschmaschine, Geschirrspüler, Wäschetrockner) mehrheitlich? A+

21/35 – Welche Kühlgeräte haben Sie? Ein Kühlschrank mit kleinem Gefrierfach

22/35 – Wie waschen Sie Ihre Wäsche hauptsächlich? Mehr als die Hälfte der Wäsche bei 30°C und weniger, nur ganz selten 60°C

23/35 – Wie trocknen Sie Ihre Wäsche? An der Wäscheleine (ich besitzen keinen Trockner)

24/35 Hinweis statt Frage:

“Für die Verwendung von Unterhaltungselektronik, Heimbüro, Telefon und Kleingeräten geht der Rechner von Durchschnittswerten aus, da der Fragebogen sonst sehr lang würde. Beim Kauf sollte auf eine bestmögliche Effizienzklasse geachtet und der Standby-Betrieb vermieden werden.”

25/35 Hinweis statt Frage:

Mit Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus erhalten Sie automatisch Zugang zu sauberem Trinkwasser, Stromversorgung und dem öffentlichen Entsorgungswesen (inkl. Abwasseraufbereitung, Müllverbrennung und Abtransport von Recyclingstoffen wie Zeitungen, Karton etc.).”

26/35 – Wieviel geben Sie monatlich für Kleider und Schuhe aus? Meine Ausgaben betragen weniger als 20 Euro pro MonatMeine Ausgaben betragen weniger als 20 Euro pro Monat (Ich hasse Kleidung-Shopping!!!)

27/35 – Wie viel geben Sie monatlich für Freizeit und Kultur aus (Haustiere, Fitnessabo, Zeitschriften, Kino, Unterhaltungselektronik und Abos, Hobbys etc.)? Meine Ausgaben betragen weniger als 40 Euro pro Monat (Hm, zählen Beiträge für Vereine dazu?!)

28/35  – Wie viel geben Sie monatlich für Möbel und Haushaltsgeräte aus? Meine Ausgaben betragen weniger als 30 Euro pro Monat (Alle paar Jahre kommt vielleicht eine Anschaffung, weil ein Gerät kaputt und irreparabel ist)

29/35 – Wie viel Geld geben Sie monatlich für Essen in Restaurants, Kantinen und Essen zum Mitnehmen sowie für auswärtige Übernachtungen aus? Meine Ausgaben betragen ca. 70 Euro pro Monat (Hier geht das meiste Geld auf die Übernachtungen, Kantinenessen, Restaurant und Take-Away-Food kommt sehr selten bei mir vor)

30/35 – Hinweis statt Frage

“Weitere Konsumgüter wie Kosmetik und Hygieneprodukte, Medikamente und medizinische Produkte sowie Bildungs- und viele weitere Angebote verursachen für sich genommen eine relativ geringe Klimabelastung, haben zusammengenommen aber ebenfalls einen relevanten Einfluss auf Ihren Fußabdruck.”

31/35 Hinweis statt Frage

“Die CO2-Emissionen für den Wohnungs- und Häuserbau für Ihre Wohnsituation werden hier auf Grund Ihrer Angaben bzgl. Anzahl Personen in Ihrem Haushalt und benötigter Wohnfläche abgeschätzt.”

32/35 Hinwes statt Frage:

“Staatliche Leistungen wie Gesundheitswesen (Krankenhäuser, Altersheime etc.) sowie allgemeine Infrastrukturen und weitere Dienstleistungen stehen Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung, ob Sie sie nun benötigen oder nicht. Auf die daraus entstehenden Umweltbelastungen können Sie nicht direkt durch Ihr Konsumverhalten Einfluss nehmen. Jedoch können Sie durch politisches Engagement anregen, dass diese Umweltbelastungen reduziert werden.”

Die 33. Frage bezieht sich darauf, ob man einen Newsletter vom WWF bekommen möchte oder nicht.

Endergebnis:

Mein lautet…. “Trommelwirbel”

10.31 Tonnen CO²

Nicht schlecht! Damit sind sie deutlich besser als der deutsche Durchschnitt. Mit unseren Tipps und Ihrem politischen Engagement für Klimaschutz können Sie Ihren Fussabdruck weiter verringern. Im persönlichen Gespräch können Sie ausserdem Spuren bei anderen Personen hinterlassen.

Okay, aber wie sieht es mit meinem Wert und im Vergleich zu anderen aus?

Und hier nochmal die Ergebnisse in Zahlen:

  • Mein Wert  – 10.31 Tonnen CO2
  • Deutscher Durchschnitt – 12.36 Tonnen CO2
  • Weltweiter Durchschnitt – 7.41 Tonnen CO2

Würde die gesamte Weltbevölkerung so vorbildlich wie ich leben, bräuchten wir nur 2.5 Planeten. Oha! Das ist dennoch verdammt viel. Und was heißt “nur”?!

Mein (Lern-)Fazit

2,5 Erden – das ist recht viel. Immerhin hat der Vergleich der beiden Tests gezeigt, das mein gha-Verbrauch zwischen 2,3 und 2,5 gha liegt.

Was ich bei beiden Rechnern gut finde, ist ihre sehr einfache Bedienung. Man muß nur einfach nur klicken. Die Fragen sind gut verständlich, wobei bei einigen Antwortmöglichkeiten es sich nur um Schätzungen handelt. Vor allem bei der Anschaffung von Möbeln oder Elektrogeräten laufe ich nicht jedem Trend nach und somit handelt es sich um Käufe die nur 1 – 2 im Jahr stattfinden. Wie sieht zudem der Kauf von gebrauchten Dingen aus? Beeinflußt das nicht auch die persönliche CO²-Bilanz im positiven Sinne? Ein wenig verwirrend ist es auch, das beim WWF von 35 Fragen gesprochen wird, wobei nur etwa 30 tatsächlich gestellt werden, während die restlichen Fragen sich als Hinweise entpuppen.

Ein positiven Aspekt, den ich noch hier erwähnen möchte, ist die Möglichkeit besteht, das man sein persönliches Ergebnis als PDF-Datei herunterzuladen kann. Somit hat man die Möglichkeit immer wieder darauf zu schauen und in einem Jahr nochmals den Test zu machen um einen Vergleich zu ziehen und zu schauen, wo man seinen Fußabdruck reduziert hat.

Letztendlich ist zu sagen: der Test tut nicht weh, öffnet einem die Augen und man sieht, wo man noch handeln kann. Ich finde, jeder sollte mindestens einmal diesen Test gemacht haben. Man ist nicht perfekt, aber wenn man dann nach dem Test anstrebt, sich in seiner CO²-Bilanz zu verbessern, dann ist damit schon etwas getan.

Und merke: “Es gibt keine perfekte Menschen, aber perfekte Absichten”

Und machst du dich jetzt auch “nackig”? 😉


Hier nochmal die Links zu den beiden Tests


Schon einmal den ökologischen Fußabdruck berechnet? Was war dein Ergebnis? War das Ergebnis überraschend oder zu erwarten? Hast du daraufhin dein Lebensstil hinterfragt und sogar geändert? Erzähle hier von deinen Erfahrungen oder schreibe mir eine Email.

 

 

 

 

 

 

 

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Zoe
Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Hallo, ich bin die Zoe und liebe es in der Natur zu sein. Wandern ermöglicht mir die Schönheit der Natur in ihrer vielfältigen Form zu erfahren. Was ich dann so auf meinen Wanderntouren entdecke schreibe ich hier auf dem Blog. Neugierig? Na, dann komm doch mit. Natur beisst nicht!

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