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Wandern in Cornwall ist …

Von
am
27. Dezember 2019

“Meerbläue rauscht
an steile Felsen,
die in grüne Hügel
mit Mohnblumen und
Margeriten übergehen.[…]”
(aus dem Gedicht: Cornwall)
– Inge Offerman

Cornwall war schon immer mein Traum einmal zu besuchen. 2016 war es soweit: Es ging zum westlichsten Teil der Britischen Insel. Ich habe es als Wanderparadies kennen und lieben gelernt.

Es ist schon etwas anders, in Cornwall zu wandern.

Wandern in Cornwall eignet sich gut für Anfänger. Es müssen keine großen Höhen überwunden werden. Zudem liegen viele Wege in der Nähe der Küste und so bieten sich immer wieder beeindruckende Einblicke der Landschaft. Und wer zur Nebensaison auf den Wegen wandern, begegnet nur selten einen Menschen.

Denn Wandern in Cornwall ist…

… einer rauen und wilde Landschaft begegnen

Raue Steilklippen und malerische Strände. Und die Wanderwege liegen oft in Küstennähe. Die baumfreie Landschaft ist dem ehemaligen Bergbau geschuldet, der das Holz brauchte.

Vor allem an der Küste sind kaum Bäume vorhanden, so dass hier ein recht rauher Wind weht.

… ein subtropisches Klima fühlen

Beim Anblick der Klippen und aufgrund der geographischen Lage könnte man meinen, dass das Wetter rau und recht unangenehm sein. Doch dank des Golfstrom ist es recht mild, vor allem an der Südküste von Cornwall. Hier Palmen anzutreffen ist daher gar nicht so abwegig. Man spricht hier sogar von einem suptropischen Klima.

… immer nah an der Küste zu sein

Man hat das Gefühl, das Cornwall nahezu nur aus der Küste besteht. Dies ist nicht nur ein Gefühl, sondern auch faktisch richtig. Immerhin hat Cornwall längste Küstenlinie von England, insgesamt 1086 Kilometer. Zudem ist kein Punkt von Cornwall mehr als 20 Meilen (etwa 32 km) entfernt.

… auch mal über den Zaun steigen

In Deutschland habe ich sie bisher noch nicht gesehen, aber in Cornwall dafür sehr oft. Die Einstiegshilfen (engl. “wooden stile”), die meist durch ein Feld mit Tieren (hauptsächlich Rinder) führen, sind recht häufig anzutreffen.

Die meisten Einstiegshilfe sind aus Holz gebaut, doch auch aus Stein, die wie eine Treppe über die Mauer führen, kann man begegnen.

… heißt nicht typische “Wanderwege” benutzen

Ein “Bridleway” ist ein Weg, der sowohl zu Fuß oder per Pferd betreten darf. Seit dem Countryside Act im Jahre 1968 dürfen auch Fahrradfahrer diese Wege befahren. Oft sind diese Wege mit einer Einstiegshilfe verbunden.

Aber auch einfache Landstraßen gehören oft zum Teil von Wanderwegen. Dies ist besonders in der Nähe von größeren Städten zu beobachten.

… freundlichen Menschen begegnen

Ich persönlich glaube, das ich als Solo-Wanderin für einige Personen, die ich auf meinen Wanderwegen traf, ein Novum war: Eine junge Frau und dazu noch alleine am Wandern?! Mit der sollte man sich mal unterhalten.

Und so war es auch. Ich muß sagen, so kommt schnell ins Gespräch. Dadurch habe ich viel über die Bewohner von Cornwall kennengelernt und auch Tipps von den Einheimischen bekommen, welche Orte ich denn einmal unbedingt aufsuchen sollte. Englische Sprachkenntnisse sind hier natürlich empfehlenswert.

… einheimische Küche auf den Wegen entdecken

Statt Fast Food sollte man sich lieber auf den Wanderwegen von regionaler Kost überraschen lassen. Auf vielen Wanderwegen liegen kleine Cafes, die sehr einladend und gemütlich sind und ein Gefühl für das eigentliche Leben in Cornwall geben.

Probieren sollte man natürlich kornische Gerichte wie “Cornish Pasty” oder ein “Cornish Cream Tea” (s. Bild).

… Mystik und Historie entdecken

Wer sich für Kelten oder Bergbau interessiert, dann ist das Wandern in Cornwall genau richtig.

Zu einem sind es Stätten, die mehrere tausend Jahre als sind, als auch Überreste der Bergbauzeit, die wie keine andere Zeit Cornwall geprägt haben.

Empfohlene Wanderrouten


Welche Wander-Tipps und Besonderheiten kennst du in Cornwall? Hinterlasse ein Kommentar oder schreibe mir eine Email.

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Zoe
Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Hallo, ich bin die Zoe und liebe es in der Natur zu sein. Wandern ermöglicht mir die Schönheit der Natur in ihrer vielfältigen Form zu erfahren. Was ich dann so auf meinen Wanderntouren entdecke schreibe ich hier auf dem Blog. Neugierig? Na, dann komm doch mit. Natur beisst nicht!

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